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Dem Geheimnis der Wassercluster auf der Spur

Wasser hütet seine Clustergeheimnisse besser wie den heiligen Gral. Unter einem optischen Mikroskop sind die Cluster nicht zu erkennen. Um auch diese Geheimnisse annähernd zu lüften, benötigt man wirklich raffinierte Geräte, wie zum Beispiel Spektroskope, die elektromagnetische Strahlungen aufspüren oder Röntgen Diffraktometer, mit denen sich Interferenzphänomene nachweisen lassen, die durch Brechung des Röntgenlichts an den Kristallstrukturen verursacht wurden. Die erfolgversprechendsten Methoden liefert jedoch die Mathematik. Mit Hilfe von Computern werden Clustermodelle entwickelt, in denen das Verhalten von Wassermolekülen simulieren wird.

Ken Jordan von der University of Pittsburgh war einer der ersten Wissenschaftler, der sich zu Beginn der 90erJahre mit gigantischen Supercomputern an diese Modelle heranwagte. Doch selbst diese extrem leistungsfähige Anlage erlaubte ihm zum damaligen Zeitpunkt lediglich die Simulation eines Modells mit maximal acht H2O-Molekülen. Dennoch waren die Resultate hochinteressant: Aufgrund der Computersimulation kam er zu dem Schluss, dass Wassercluster ganz spezifische Signale aussenden, die von der Bewegung der Einzelmoleküle abhängig sind. Er nahm an, dass Cluster kristallähnliche Strukturen bilden müssten und dass diese kristallinen Gitternetze mit sehr hohen Frequenzen schwingen.

Schwingung = Information

Tatsächlich ist es Wissenschaftlern inzwischen gelungen, diese Theorien in der Praxis zu bestätigen. Neueste Erkenntnisse weisen darauf hin, dass die in den Clustern enthaltenen Informationen nicht auf die räumliche Anordnung der einzelnen Moleküle zurückzuführen sind, sondern auf das ganz spezifische Schwingungsmuster der Wassermoleküle. Diese, so vermuten die Forscher, bilden durch die zeitliche Abfolge der gemeinsamen Schwingung ein dauerhaftes Informationsmuster im Wasser: Es sind möglicherweise also nicht nur die Cluster selbst, sondern vielmehr die Frequenzen, in denen Informationen gespeichert sind. Diese Annahme böte für einige bislang ungeklärte Phänomene eine schlüssige wissenschaftliche Erklärung. Wenn Information nämlich als Frequenz enthalten ist, erklärt dies auch die Wirkungsweise von feinstofflichen Arzneien, wie z.B. der Homöopathie, da dieser Theorie folgend jeder Ausgangsstoff ein eigenes Schwingungsmuster besitzen würde.

Durch Schwingung Wasser revitalisieren

In jüngster Zeit machen sich immer mehr Wasserforscher diese Erkenntnisse zu Nutze. So mehren sich die Versuche, bei denen das Wasser verschmutzter Seen durch das Einspielen bestimmter Frequenzmuster verbessert werden soll. In dem Schweizer Kanton Wallis wird beispielsweise ein See wegen starken Algenbefalls seit neuestem nicht mehr mit Chemikalien behandelt, sondern mit elektromagnetischen Wellen. Zu diesem Zweck verlegte der Wasserforscher Walter Thut einen Draht quer durch den See: Über diesen Draht werden dem See nun Frequenzmuster von Sauerstoff übertragen. Da die Wissenschaftler wissen, in welcher Frequenz Sauerstoff schwingt (es ist eine sehr hohe Oktave vom Ton G), ist es ihnen möglich, exakt dieses Muster aufs Wasser zu übertragen. Tatsächlich zeigte sich bereits nach kurzer Zeit ein Rückgang des Algenbefalls.