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Behauptung:
»Biophotonen was soll das denn sein? Davon hab ich ja noch nie gehört!«
Richtig ist:
Biophotonen (Biophotons) sind Quanten, die ständig von elektromagnetischen Feldern lebender biologischer Systeme "weit weg vom thermischen Gleichgewicht" abgegeben werden.
Um 1923 entdeckte der damals bereits durch seine wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnete Embryologe Alexander Gurwitsch eine schwache UV-Lichtemission aus lebenden Geweben, die er "mitogenetische Strahlung" nannte, um ihre zellteilungs-stimulierende Wirkung zu kennzeichnen. Dem Universitätsprofessor an der Moskauer Staatsuniversität, der in Deutschland studiert hatte, fehlte nur eine Stimme zum Nobelpreis, nachdem andere bedeutende Wissenschaftler der damaligen Zeit die Ergebnisse Gurwitsch´s bestätigen konnten.
Lediglich der erste amerikanische Rockefeller-Stipendiat Alexander Holländer, der in Gurwitsch´s Labor die Versuche nachprüfte, begann Zweifel an der Richtigkeit der Ergebnisse zu schüren. Mit der Erkenntnis, daß UV-Licht ohnehin auch das Zellwachstum auslösen kann, und mit der Entdeckung von wachstumsstimulierenden, Biomolekülen (Hormonen), mit den aufsehenerregenden Erfolgen der Biochemie wurde die Bedeutung der Gurwitsch-Versuche herunter gespielt und schließlich diskreditiert und verunglimpft. Die mitogenetische Strahlung geriet in Vergessenheit, sogar als schon kurz nach dem zweiten Weltkrieg durch die moderne Photomultiplier-Technik vorwiegend russische und osteuropäische Wissenschaftler die Existenz der Strahlung weiter absichern konnten. In der Folgezeit waren auch einige "westliche" Wissenschaftler wie Colli (Italien), Quickenden (Australien), Inaba (Japan) erfolgreich im Nachweis der Existenz einer extrem schwachen Lichtemission aus lebenden Organismen. Die damalige Theorie glaubte, Biophotonen seien zufällige Beiprodukte von Radikalreaktionen.
Um 1970 suchte der damalige Dozent Fritz-Albert Popp an der Universität Marburg nach einer 380-nm-Lichtemission aus lebenden Organismen, da er Zusammenhänge zwischen der krebserregenden Wirkung polyzyklischer Kohlenwasserstoffe und deren elektronischen Zuständen um 380 nm erkannte. Zusammen mit seinem Doktoranden Bernhard Ruth wies er diese extrem schwache Lichtemission aus biologischen Systemen mit modernster Technik nach, belegte als erster quantitativ die spektrale Intensität von mindestens 200 bis 800 nm, erkannte die Spektralverteilung "weit weg vom thermischen Gleichgewicht", und entdeckte als erster die Kohärenz der Strahlung, die er später zusammen mit dem chinesischen Physiker K.-H. Li sowohl experimentell als auch theoretisch belegen konnte. Um die Unterschiedlichkeit von der gewöhnlichen Biolumineszenz zu kennzeichnen und die Zugehörigkeit zur Quantenoptik (die bei einzelnen Photonen notwendig wird) zu betonen, bezeichnete Popp die Strahlen 1976 in Anlehnung an den Begriff "Biolumineszenz" Biophotonen. Trotz der teilweise verhöhnenden Reaktion deutscher Wissenschaftler wurde dieser Begriff "Biophotonen" von der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft in China, Indien, Italien, Japan, Österreich, Rußland, Schweiz, Südkorea, USA und vielen anderen fortgeschrittenen Staaten aufgenommen. Über Biophotonen gibt es eine Vielzahl gut abgesicherter Arbeiten in der hochkarätigen wissenschaftlichen Literatur. (s. Bibliographie). Die Theorie der Biophotonen, die an die Existenz aktiver DNA gebunden sind, erklärt unter anderem die Regulation des gesamten Zellstoffwechsels durch Photonen, die Mechanismen der Kommunikation der Zellen, Organe und Organismen, langreichweitige Regulationsvorgänge im Organismus, das Zellwachstum und dessen Begrenzung, den Zusammenhang zur verzögerten Lumineszenz ("delayed luminescence"), und in jüngster Zeit auch aktive supermolekulare Speicherprozesse in lebenden Geweben.
Einige grundlegenden Literaturquellen:
- Ruth,B. und Popp, F.A.: Experimentelle Untersuchungen zur ultraschwachen Photonenemission biologischer Systeme. Z.Naturforsch.31c (1976), 741-745.
- Popp, F.A., Ruth,B., Böhm,J. Grass,P., Grolig,G., Rattemeyer,M., Schmidt.H.G., and Wulle, P.; Emission of visible and ultraviolet radiation by active biological systems. Collective Phenomena (Gordon&Breach) 3 (1981), 187-214.
- Popp, F.A., Becker, G., König, H.L. and Peschka, W. (eds.): Electromagnetic Bio-Information. Urban&Schwarzenberg, München-Wien-Baltimore 1979.
- Rattemeyer, M., Popp, F.A., and Nagl,W.: Evidence of photon emission from DNA in living systems. Naturwissenschaften 68 (1981), 572-573.
- Popp, F.A., Gurwitsch, A.A., Inaba, H., Slawinski, J., Cilento,G., van Wijk, R., Chwirot,W.B., and Nagl, W.: Biophoton Emission (Multi-Author Review), Experientia 44 (1988), 543-600.
- Popp, F.A., Gu,Q., and Li,K.H.: Biophoton Emission: Experimental Background and Theoretical Approaches. Modern Physics Letters B8 (1994), 1269-1296.
- Chang, J.J., Fisch J., and Popp F.A.: Biophotons. Kluwer Academic Publishers, Dordrecht-Boston-London 1998.
- Bajpai, R.P., Popp, F.A., van Wijk, R., Niggli, H., Beloussov, L.V., Cohen, S., Jung, H.-H., Sup-Soh, K, Lipkind, M.,Voiekov, V.L., Slawinski, J., Aoshima, Y., Michiniewicz, Z., von Klitzing, L, Swain, J., Biophotons (Mutli-Author Review), Indian Journal of Experimental Biology 41 (2003), Vol.5, 391-544.
- Popp, F.A., Yan,Y.: Delayed luminescence of biological systems in terms of coherent states. Physics Letters A 293 (2002), 93-97.
Biophotonik (Biophotonics) ist jene Wissenschaft und Technik, die sich mit der Analyse der Wechselwirkung von Photonen (elektromagnetischen Wellen) mit biologischen Systemen befaßt und sie nutzt.
Der Begriff wurde in Anlehnung an "Biophotonen" von den beiden Wissenschaftlern Fritz-Albert Popp und Lev Beloussov (Lehrstuhl für Embryologie der Staatsuniversität Moskau, Enkelsohn Alexander Gurtwitsch´s) um 1990 eingeführt, um mit Hilfe moderner technischer Verfahren das Biophotonenfeld in den biologischen Geweben zu beeinflussen und zu analysieren. Wesentliches Instrument war dabei auch die Analyse der "delayed luminescence" (Messung der Photonenemission des lebenden Systems nach definierter spektraler Anregung, u.a. auch mit Laserstrahlung). Amerikanische Wissenschaftler griffen sehr früh diesen Begriff in eben diesem Sinne auf. Sie etablierten in der Zwischenzeit in den USA die heute weitaus stärkste wissenschaftliche Bewegung für "Biophotonics" (siehe google "Biophotonics"). Nach wissenschaftlicher Reputation und Akzeptanz stehen in Kooperation mit dieser amerikanischen Entwicklung international lediglich das "International Institute of Biophysics" (IIB e.V.) (www.lifescientists.de) etwa gleichwertig gegenüber.
Dieses IIB hat in seiner zwanzigjährigen Forschung vor allem auch eine Reihe von Anwendungen geschaffen und grundlegende Patente erteilt bekommen, so auf den folgenden Gebieten:
· Krebsforschung , zum Beispiel Nachweis und Analyse charakteristischer Unterschiede zwischen Tumor-und Normal-Gewebe
· Nachweis der Existenz der Meridiane (s. med.biophotonik.de)
· Ganzheitliche Biophotonik am Menschen
· Regulations-Diagnostik (s. med.biophotonik.de)
· Lebensmittelqualitätsanalyse (s. www.biophotonen.com)
· Wasserqualitäts-Prüfungen (s. Elektro-Lumineszenz, Aquaskopie)
· Umwelt-Indikatoren
· Bakterielle Kontamination
· Arbeiten zum grundlegenden Verständnis von Leben, Gesundheit, Lebensmittel (s. www.biophotonik-international.de)
Die Biophotonik unseres Unternehmens bietet - gestützt auf erteilte Patente, auf wissenschaftliche Publikationen und auf jahrzehntelange Erfahrungen.
· Lebensmittelqualitätsanalyse - vergleichbare Proben werden im Maße ihrer Qualität eingestuft, und zwar objektiv, quantitativ und reproduzierbar.
· Aufdeckung geringster Qualitätsunterschiede in Wasser und Flüssigkeiten, die so gering sein können, daß sie mit anderen Methoden nicht nachweisbar sind.
· Individuelle und objektive Tests von Medikamenten über Blut- und Gewebeproben.
· Objektivierung des Selbstheilungspotentials und der Regulationsfähigkeit eines Menschen - Regulationsdiagnostik.
· Wirkungsnachweis sanfter Therapien
Die betreffenden Angebote finden Sie auf unserer homepage www.biophotonen.com
Gerne beraten wir auch individuell bei Nachfrage Tel. 02182/825131 oder iib@lifescientists.de
Wir stellen zukünftig auch entsprechende, bisher unübertroffene und rechtlich geschützte Meßgeräte her. Fortschrittliche Unternehmen machen bereits davon Gebrauch.
Die vom VDI eingeführte "deutsche Biophotonik" wird auf der homepage ausführlich von reputierten Zeitgenossen und Wissenschaftlern diskutiert (s. Ideenwettbewerb "Biophotonik")
Einige Beiträge zur Literatur:
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