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Salzhemd und Salzsocken
Das Salzhemd kann man mit einer »Minisauna zum Anziehen« vergleichen. Bereits Pfarrer Kneipp empfahl den »spanischen Mantel«, der die Vorstufe zum Salzhemd ist. Das Salzhemd ist ideal zur Entgiftung und es aktiviert den Stoffwechsel. Darüber hinaus eignet es sich bei grippalen Infekten und/oder hohem Fieber, wenn ein Solebad nicht genommen werden kann. Und so gehen Sie vor: Tauchen Sie ein T-Shirt oder ein Hemd (Baumwolle, besser Leinen) in ca. 1 Liter 5%ige lauwarme Sole. Wringen Sie das Hemd so stark aus, dass es gerade nicht mehr tropft. Anschließend ziehen Sie es an, wickeln ein großes trockenes Handtuch um sich herum oder ziehen einen dicken warmen Wollpulli an. Dann legen Sie eine weitere Decke um sich herum, um sich warm zu halten. Nach einer halben Stunde schwitzen könnten Sie das Hemd bereits ausziehen. Sie können es aber auch über Nacht anbehalten. Wenn Sie das Hemd ausziehen, sollten Sie den Oberkörper abwaschen oder Duschen.
Salzsocken
Die Salzsocken funktionieren ähnlich wie das Salzhemd. Besonders bewährt haben sie sich bei chronisch kalten Füßen, Gicht oder zur allgemeinen Entschlackung. Tauchen Sie ein Paar saubere Baumwollsocken in eine fünfprozentige Solelösung (siehe Tabelle). Wringen Sie die Socken aus und ziehen Sie diese an. Nehmen Sie ein größeres und dickeres Paar Socken und ziehen diese darüber an. Anschließend wickeln Sie ein trockenes Handtuch um die Füße. Lassen Sie das Ganze mindestens 30 Minuten wirken. Wenn Sie möchten, können Sie die Salzsocken auch über Nacht anbehalten.
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Bei chronisch kalten Füßen oder Gicht kann die Anwendung von Salzsocken Linderung bringen
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